Mein Gefühl beim Lesen
Cursed – Der Fluch des Mondes hat mich mit seinem düsteren Märchen-Retelling und der Geschichte rund um Serilda und den Erlkönig eigentlich total angesprochen. Gerade die Mischung aus Magie, Fluch und Liebe klang nach genau meinem Ding.
Beim Lesen wurde ich aber leider eher enttäuscht. Ich bin nie so richtig in die Geschichte reingekommen und hatte öfter das Gefühl, dass mich das Buch nicht wirklich packt.
Sprache & Atmosphäre
Der Schreibstil war für mich nicht ganz so flüssig wie erhofft, wodurch ich immer wieder aus dem Leseflow gekommen bin.
Die Atmosphäre hat zwar ihre düsteren Momente, konnte mich aber nicht konstant abholen. Gerade bei so einem Setting hätte ich mir viel mehr Magie und Intensität gewünscht.
Charaktere & Beziehungen
Serilda konnte mich als Protagonistin leider nicht komplett überzeugen. Ich konnte ihre Gefühle und Entscheidungen nicht immer nachvollziehen, wodurch eine gewisse Distanz entstanden ist.
Auch die Beziehung zwischen ihr und Gild hat mich emotional nicht erreicht. Die Verbindung sollte eigentlich im Mittelpunkt stehen, hat sich für mich aber nicht stark genug angefühlt.
Handlung & Struktur
Die Grundidee mit dem Erlkönig, dem Fluch und der drohenden Gefahr ist eigentlich richtig spannend.
In der Umsetzung wirkt die Handlung aber stellenweise schleppend und gleichzeitig an anderen Stellen zu schnell. Dadurch fühlt sich die Geschichte nicht ganz rund an und verliert an Spannung.
Emotion & Wirkung
Das Buch hat mich leider weder wirklich gefesselt noch emotional abgeholt.
Gerade für ein düsteres Märchen mit Romance hätte ich mir deutlich mehr Tiefe und Gefühl gewünscht.
Fazit:
Cursed – Der Fluch des Mondes hat eine schöne Grundidee und ein spannendes Setting, konnte mich in der Umsetzung aber leider nicht überzeugen. Insgesamt eine eher enttäuschende Leseerfahrung, bei der mir sowohl die emotionale Tiefe als auch die Spannung gefehlt haben.
Wenn du große Erwartungen hast, würde ich sie hier eher etwas runterschrauben