Da ich im Vorfeld schon vom Buch gehört habe, dass es eben ein wenig “actionarm” ist, war ich bestens drauf eingestellt und konnte das Buch in vollen Zügen geniessen. Es ist definitiv Cozy Fantasy, viele liebenswerte Charaktere, gemütliche Location - in diesem Sinne vor allem Fins Küche - und ein tolles Hexen-Magier-System. Die einzelnen Charaktere wurden nach und nach vorgestellt, einziger Kritikpunkt dabei ist, dass es eben wohl im nächsten Band weitergeht. Viele rote Fäden bzw. Figuren wurden angefangen und vorstellt, aber oft fehlte über Kapitel hinweg jeder weitere Bezug, was ich ab und an einfach schade fand. Und was für mich mitunter ebenfalls anstrengend wurde, war der Alkoholkonsum. Da hätte es meiner Meinung nach weniger getan und dafür hätte der Fokus mehr auf die Weiterführung der Personen gelegt werden können.
Nichts desto trotz hat mir das Buch unheimlich gut gefallen, die Entwicklungen der Charaktere wurde toll ausgearbeitet und es gab durchaus auch Passagen, bei denen ich fast meine Tasse Tee verschüttet hätte ob des trockenen Humors und der Art und Weise, wie Fin jeweils seine Probleme löste. Für gemütliche Lesestunden, Katzenliebhaber (jaaa, es gibt eine Katze) und all diejenigen, die für Gerechtigkeit einstehen - denn Fin hat einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und schützt sein Zuhause vor jeglichem Sturm.