(Inhalt vgl. Cover)
Das Cover gefällt mir gut, der Unter-Titel ist nicht ganz korrekt: es ist nicht ein Burma-Krimi (die vielen Toten werden in der Schweiz, in Puerto Rico, in London und in Burma umgebracht). Ebenso stimmt der Umschlag-Text nicht, weil Mia nämlich gar nicht lernt, burmesisch zu kochen…
Das Buch war sehr unruhig, von einem Schauplatz zum nächsten, die Personen nicht näher beschrieben, die vielen Todesfälle nicht richtig bearbeitet, einiges ist völlig unrealistisch. Der Erzählstil mit 2 Parallelsträngen ist abwechslungsreich und der Schreibstil bildhaft. Jedes Kapitel ist mit einem Rezept überschrieben, aber ein Bezug zum Geschehen ist eigentlich nie ersichtlich. Insgesamt fand ich die Geschichte zu konstruiert. Die Charakteren waren nicht fassbar. Ich habe mehrmals den Faden verloren und wollte am Schluss einfach wissen, wer jetzt für die vielen Morde verantwortlich gewesen ist.