Polwenna Bay, Band 3: Jules Mathieson ist Pastorin in Polwenna Bay. Sie nimmt ihre Aufgabe und ihren Glauben sehr ernst und hat stets für alle Anliegen der Gemeindemitglieder ein Ohr offen. Danny Tremaine, Kriegsveteran, kämpft mit der Trennung von seiner Frau und dem Ende seiner Karriere. Jules und Danny werden durch lange Spaziergänge Freunde. Aber es darf nicht mehr werden, denn Danny ist nach wie vor verheiratet. Als seine Noch-Ehefrau zurück nach Polwenna Bay kommt, ist Jules überzeugt, dass die beiden nun wieder zueinander finden. Warum nur schmerzt sie dieser Gedanke so?
Erster Eindruck: Ein stimmungsvolles Cover – gefällt mir sehr gut.
Dies ist Band 3 der Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Für mich war es der zweite Band der Reihe, da ich unkonventionell mit Band 2 eingestiegen bin.
Jules ist noch nicht so lange im Fischerdorf, doch sie wurde von der Gemeinde gut aufgenommen. Es hilft natürlich sehr, wenn man gute Freunde hat, die sie in einigen Mitgliedern der Familie Tremaine gefunden hat. Insbesondere Danny. Er gibt ihr zu verstehen, dass er mehr möchte, als nur ein Freund zu sein. Doch das ist für Jules ausgeschlossen, da er verheiratet ist; dieses Sakrament ist ihr wichtig. Er weiss, dass er nicht wieder mit Tara, seiner Ex, zusammenkommt, aber er kann ihr nicht verraten, weshalb er so überzeugt ist. Danny bittet um ihr Vertrauen. Das fällt ihr schwer, denn sie versteht nicht, wieso er so ein Geheimnis daraus macht…
Die Rückkehr von Tara und Sohn Morgan bringt Unruhe ins Dorf: Tara hat nicht unbedingt viele Punkte bei der Gemeinschaft gesammelt. Aber ihrem Sohn zuliebe wollte sie wieder in ein liebevolles Umfeld zurückkehren. Morgan ist Autist und braucht Beständigkeit und Menschen, die ihn annehmen, wie er ist.
Mein erneuter Aufenthalt in Polwenna Bay hat mir sehr gut gefallen. Der Ausgang der Geschichte ist nicht weiter überraschend (aber das habe ich auch nicht anders erwartet) – von mir gibt es 4 Sterne.