Monza 1935.
Sie wollen nicht wahrhaben, dass ein Mann wie er uns so schmutzige Dinge antun kann, deshalb glauben Sie, es sei nicht passiert. In ihrer Welt gab es zwei Gewissheiten. Erstens: Dinge, die sie sich nicht erklären konnten, waren entweder des Teufels oder vom Herrgott gesandt, je nachdem ob sie die betroffene Person für einen anständigen Menschen oder einen Schurken hielten. Zweitens: es war nie die Schuld der Männer.
Vier Sätze aus dem Buch, welche den ganzen Hintergrund beschreiben.
Maddalena wird „Malnata“ genannt, die schlechtgeborene. Sie soll Unglück bringen.
Die Geschichte wird aus Francescas Sicht erzählt, Maddalenas einzige Freundin.
Eine Geschichte als der adelige Elitarismus auf den faschistischen Elitarismus traf. Eine Zeit in Italien als ein Faschist aus guter Familie automatisch im Recht war und ein Mädchen aus einer armen Arbeiterfamilie zwangsläufig schlecht sein musste.
Ein faszinierendes Buch.