“Silver Elite” von Dani Francis hat wahnsinnig vielversprechend gestartet. Unsere taffe Protagonistin Wren war mir von Anfang an sympathisch und das Worldbuilding hat mich fasziniert. Die Handlung wird Schlag auf Schlag vorangetrieben und ich konnte meinen EReader nicht weglegen. Die Ausbildung zur Silver Elite, in welcher Wren sich wiederfindet, erinnert in groben Zügen an Divergent, hat allerdings viel eigenes und konnte mich komplett mitreissen. Wrens Mitstreiter:innen bleiben leider sehr flach, haben mich aber stellenweise trotzdem gut unterhalten. Auch das Hin- und Her zwischen ihr und Captain Redden war unterhaltsam und sorgte für Spannung. Leider ging es für mich dann ab der Hälfte ziemlich bergab. Die eigentliche Handlung ging zwischen sehr vielen expliziten Szenen extrem unter und Wrens sprunghaftes Verhalten gegen Ende war nicht nur leichtsinnig, sondern in meinen Augen regelrecht dumm und passte nicht zum Charakter. Die Wendungen, welche am Schluss noch ans Licht kommen, wecken dennoch Interesse und ich bin unschlüssig, ob ich die Reihe wetier verfolgen werde. Fakt ist aber, dass “Silver Elite” wahnsinnig viel Potenzial hatte, das leider nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Schade.