“Hard to Resist - Mason” von Kendall Ryan klang durchaus interessant, aber als ich mit dem Buch anfing entwickelte sich doch alles in eine Richtung mit der ich nicht gerechnet habe. Aber nicht die gute Weise wie es sonst bei Büchern meistens ist.
Der Start in die Geschichte viel mir leicht und gefiel mir auch. Die Charaktere wirkten auf Anhieb sympathisch, bis man über den Anfang hinaus ist, dann zeigen sich die “wahren” Probleme.
Die Geschichte wird mit wechselnder Perspektive und jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt. Das ist meine liebste Erzählweise, um sich möglichst gut in die Figuren hineinzuversetzen und sie kennenzulernen. Allerdings gelang mir das bei Mason und Bren nicht wirklich.
Die Protagonistin Bren leidet unter einen schweren Bindungsangst, was im Grunde nicht schlimm ist. Was ich kritischer finde ist, dass es nicht richtig aufgearbeitet wurde. Zudem ist sie sehr sprunghaft, was ihre Entscheidungen angeht, dies wurde nur kurz mit der Angst begründet ging aber nicht tiefer.
Auch der Protagonist Mason zeigte Verhaltensweisen, welche durchaus kritisch zu betrachten sind. Anfangs ist er eine absolute Green Flag. Ich finde, er lässt ihr wenig Raum und wird in einem ungesunden Maß besitzergreifend über den Verlauf der Geschichte hinweg.
Die Geschichtenidee selbst wäre wie gesagt wahrscheinlich eine sehr gute aber das Zusammenspiel aus dem steifen Schreibstil, Brens Mauern und Masons Hang zu übertriebenen Gesten wirkt nicht glaubhaft.
Im großen und ganzen ging mir alles viel zu schnell. Da sind zum einen die verwirrenden Zeit Sprünge ins Präsens, wenn die Figuren etwas denken oder kommentieren. Es hat mich beim Lesen immer wieder stolpern lassen.