Lill Körber erzählt teils autobiografisch über Genia und Robert Schicht, ein Paar, das während des zweiten Weltkriegs nach New York geflüchtet ist. Nachdem sie in einem Haus mit anderen Geflohenen ein günstiges Zimmer gefunden haben, lernen sie Englisch und schlagen sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Robert muss viel lernen um die Zulassungsprüfung als Arzt zu bestehen, damit er eine Praxis eröffnen kann.
Das Buch ist schön geschrieben und vermittelt einen guten Eindruck, wie vor dem Krieg aus Europa Geflohene in der Fremde Fuss zu fassen versuchten.
Die Beschreibung des entbehrungsreichen Lebens in bescheidenen Verhältnissen hat mir gut gefallen und ist empfehlenswert!