Ich lernte die Känguru-Chroniken auf einer zweimonatigen Reise durch Australien kennen. Auf langen Autofahrten haben wir uns ins Hörbuch vertieft und es war Unterhaltung pur. Auch wenn wir eine Stelle noch ein zweites oder drittes Mal hörten, fand ich es immer wieder lustig.
Der Inhalt des Buches gestaltet sich wie folgt: gegenüber von Marc-Uwe zieht ein Känguru ein. Eines Tages möchte es sich etwas ausleihen, und ehe er sich versieht, ist das Känguru bei ihm eingezogen. Das Känguru mag Schnapspralinen und Nirvana und hat auch sonst so einige interessante Ansichten und Ideen. In verschiedenen Kapiteln lesen wir aus dem Alltag von Marc-Uwe und dem Känguru. Manchmal spannend, manchmal absurd und immer zum Schmunzeln oder auch mal laut Lachen.
Was mir am meisten an den Känguru-Geschichten gefällt, sind die vielen Insider-Witze. Je mehr Stories ich gehört habe, desto mehr empfand ich uns als eingeschworene Gemeinschaft, die schon fast ihre eigene Sprache spricht. Und natürlich wird jeder Känguru-Fan sofort erkannt. “Halt mal kurz” ist ein wunderbares Beispiel dafür. Und wer sich jetzt fragt “Was bitte soll ich halten?!”, die- oder derjenige sollte sich unbedingt so schnell als möglich ein Buch aus der Känguru-Reihe schnappen. Im März 2026 ist bereits der fünfte Teil der Werke “Die Känguru-Rebellion” erschienen.
Für alle, die ein lustiges Buch lesen möchten (mit sehr viel mehr intellektuellem Inhalt, als ich in dieser kurzen Rezension angepriesen habe!).