Auch wenn wir altbekannte und lieb gewonnene Personen treffen, so kann Colliding Hopes auch gut allein gelesen werden. Diesmal steht Aurora im Fokus. Denn ihr Bruder will die Thronfolge ausschlagen, weil es sich nicht länger hinter seiner Sexualität verstecken möchte. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Aurora Thronfolgerin werden würde und darauf war sie nicht vorbereitet. In der Juni Nacht versucht sich ihrer Angst zu entrinnen Adrian, der einen neuen Teamkollegen hat, der ihn nur noch Staub sehen lässt sorgt bei ihm für Frust. Auch für ihn ist alles grade nicht so einfach und so geniessen die beiden diese eine Nacht.
Auch in der Folge liebe ich die Charaktere. Sie sind authentisch und toll dargestellt. Ich konnte mich wunderbar in sie rein versetzen. Der Schreibstill ist eingänglich und bildhaft. Egal ob auf der Rennstrecke, oder in der Reha, im Königshause oder bei den Gesprächen zwischen Aurora und Fiona..
Auch das Spannungsfeld zwischen Risiko, das irgendwann Alltag wird im Rennberuf, der Gefahr und dem Adrenalin wird schon aber der ersten Seite deutlich.
Der Weg, die Entwicklung und Genesung von Adrian war auch nachvollziehbar. Auch wenn Eifersucht vielleicht nicht immer als Treiber funktioniert.
Alles in allem eine tolle Story, mit Rennfahrermotiv, Liebesgeschichte die jedem klar war was sie füreinander empfinden ausser den beiden, Adrenalin und Selbstwert.
Tolle Fortsetzung, wobei ich mich frage, warum Auroras Bruder nicht auch noch ein Band gewidmet wird. Das wäre noch schön.