(Inhalt vgl. Cover)
Der Autorin ist es gelungen, ein Memoir über Leben, Sterben, Verlust, Ängste, Zuversicht sowie Freude am “hier und jetzt” zu schreiben. Das Buch ist ehrlich und hat mich berührt. Der Schreibstil und die Erzählweise sind ruhig, absolut passend zur Auseinandersetzung mit der Endlichkeit.
Wie schaut man auf das Meer hinaus im Wissen, dass es das letzte, das allerletzte, das allerallerletzte Mal sein wird?
Doris Büchel, resp. die “Ich-Erzählerin” nimmt uns mit auf den Weg, welche sie zu ihrer Rolle als Briefschreiberin im Rahmen der Würdetherapie in einem Hospiz geführt hat. Sie lässt uns teilhaben an Gesprächen, welche sie mit Menschen f¨ührt, die am Ende ihres Lebensweges angekommen sind. Eine wahrhaftig bereicherndes Memoir.
- Seither ist das Wasser meine kostbarste Kraftquelle. Im Wasser bin ich bei mir.
- Im Hospiz findet das Leben ohne Filter statt.