Wer nicht unbedingt hinter dem Mond wohnt, oder sich zumindest nicht für Filme interessiert, der hat vielleicht schon mitbekommen, dass dieses Buch erst vor ein paar Wochen als Film in allen Schweizer Kinos gelandet ist. Da ich selbst regelmässiger Kinogänger bin, habe ich mir dies natürlich nicht entgehen lassen und ehe ich es wusste, sass ich also im Kino… mit Tränen in den Augen. Es verging keine Woche, da musste ich den Film ein zweites Mal im Kino sehen - und auch da hat es Rotz und Schnodder geregnet. Für alle die mich nicht kennen, muss ich hier vielleicht anmerken, dass ich zwar nicht unbedingt ein Herz aus Stein habe, aber ich weine dennoch wirklich nicht oft. Der Film war also ein absolutes Meisterwerk (grosse Empfehlung am Rande) und nach dem zweiten Mal entschied ich mich endlich dazu, auch das Buch lesen zu wollen.
Selten tätige ich solch gute Entscheidungen, aber diese war wirklich überragend! Auch wenn ich die Rahmengeschichte vom Film her schon kenne, bringt das Buch noch so viele Details, die es nicht auf die Leinwand geschafft haben, dass es sich allein dafür zu kaufen lohnt. Andy Weir hat von Grund auf eine extrem angenehme, humorvolle Schreibweise, schafft es aber dennoch auch wirklich herzzerreissende Momente perfekt auf Papier zu bringen.
“Der Astronaut” ist ein regelrechtes Epos und ich schäme mich, mich erst jetzt dazu bewegt zu haben, es zu lesen. Ich liebe Science-Fiction, aber aus mir selbst unerklärlichen Gründen, habe ich noch nie eines von Weirs Büchern gelesen - und das obwohl ich schon die Verfilmung seines Buches “Der Marsianer” so genial fand. Nach diesem Buch werde ich das aber nicht mehr länger auf mir sitzen lassen und werde alle seine weiteren Werke am Stück verschlingen - das habe ich mir geschworen!
Wenn ihr also noch daran zweifelt, ob ihr euch dieses Buch kaufen sollt, so hört mich an: TUT ES! IHR WERDET ES NICHT BEREUEN! 😆
Beste Grüsse,
Euer Rico aka. Bücherturm
PS: Den Film habe ich übrigens mittlerweile schon ein drittes Mal gesehen 😁