Kardia ist keine typische Dark Fantasy. Es ist mehr ein Eintauchen, ein mit den Figuren miterleben. Mitleiden. Wo jeder sich selbst der Nächste ist. Mit absoluter Sogwirkung.
Nachdem im ersten Teil von Kardia das Worldbuilding eine grosse Rolle gespielt hat, sind wir jetzt, im zweiten Teil, direkt in der Geschichte drin. Dadurch können Themen angesprochen werden, die bei mir direkt eine Sogwirkung ausgelöst haben. Fragen wurden beantwortet, teils angeschnitten. Ich wollte immer mehr und mehr wissen. Selbstverständlich werden nicht alle Fragen beantwortet. Es erscheinen ja schliesslich noch zwei weitere Teile.
Das Setting ist durch und durch düster. Jede Figur hat eigene Ziele und stellt diese über alles andere. Freundschaft und Gemeinschaft, gar Zusammenhalt? Das wirst du in Kardia nicht finden. Dafür bekommen wir eine handvoll sehr gut durchdachte und tiefgründige Charaktere, die alle miteinander verwoben zu sein scheinen.
In jedem Band wird vor allem eine Person näher beleuchtet. In Teil zwei war dies Aron. Der ruhige, bodenständige Aron, der nie die Nerven verliert. Richtig? ;-)
Im dritten Band geht es dann um den wunderbar gest.örten Eliot. Und so blöd das vielleicht klingen mag, aber ich freue mich schon so sehr auf diesen ausgeklügelten, missverstandenen Verstand.