Sally flieht aus einem Erziehungsheim, dort ist sie, weil angeblich ihre Eltern sie nicht verstehen, nicht lieben und los werden möchten. Sie ist aber auch nicht eine einfache Person und stellt sich gegen alle Regeln immer wieder quer. Auf ihrer Flucht trifft sie auf Liss, welche eine Obstbäuerin ist und den Hof mit all den vielen Birnbäumen und andern Bäumen und Gemüse ganz alleine bewirtschaftet. Liss wird von den Dorfbewohnern gemieden und auch wird immer über sie getratscht und man vermutet, dass sie ein dunkles Geheimnis hat und deshalb alleine und abgeschieden lebt.
Liss nimmt Sally bei sich auf und gemeinsam bewirtschaften sie alles, und verarbeiten auch die Ernte gemeinsam. Sally lernt sehr viel von Liss auch das Jagen etc. Die zwei brauchen nie viele Worte, um sich zu verständigen was beiden mehr als recht ist. Sie sind beide keine grosse Redner und beide haben ein Geheimnis, welches niemand zu wissen braucht.
Mit der Zeit entsteht so etwas wie eine Freundschaft zwischen den beiden ungleichen und doch irgendwie gleichen Frauen.
Eines Tages werden beide von ihren Vergangenheiten eingeholt und Liss wird inhaftiert und Sally verschwindet. In dieser Situation zeigt sich deutlich wieviel eine Freundschaft wert ist und was es braucht, um eine Freundschaft auch zu erhalten.
Ein sehr tiefsinniges Buch welches sehr einfühlsam geschrieben ist ohne grosse Gefühlsduselei.