Tilda lebt mit ihrer kleineren Schwester Ida und der Mutter zusammen, im traurigsten Haus der Fröhlichstrasse in einer Kleinstadt. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen, da die Mutter alkoholabhängig ist und es keine Nennenswerten Väter gibt. Die Lebensumstände von Tilda und Ida sind hart.
Dieses Buch bewegt den Leser stark zum Nachdenken. Welch grosses Glück es doch ist wenn man eine gesunde, glückliche Familie mit geregeltem Alltag hat. Es öffnet dem Leser die Augen in was für einem Alltag jemand anderes stecken könnte, wie erschwerlich so eine Lebenssituation dann sein könnte.
Ich habe dieses Buch gerne gelesen. Der Schreibstil lässt sich fliessend lesen. Auch hat mir die Bindung und der starke Zusammenhalt zwischen den beiden Schwestern sehr gut gefallen.