Bei diesem Buch ist man sehr schnell in der Geschichte drin. Hazel sagt ganz klar “Nein” zum übergriffigen Verhalten ihres Schuldirektors. Es stürzt sie und ihre vierköpfige Familie sowie auch die Familie des Täters verständlicherweise in eine Krise. Die Täterfamilie steht dabei weniger im Fokus als diejenige von Hazel. Man wird mitgenommen die Gefühlswelt der einzelnen Familienmitglieder. Immer wieder erlebt man vor allem Hazel, die mit sich und ihren Gefühlen kämpft. Im letzten Drittel des Buches verliert die Geschichte leider etwas den Faden. Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte durch die Autorin rasch abgeschlossen werden wollte.