Das Buch ist toll gegliedert in die verschiedenen Themen, denen wir uns gegenüber sehen wenn unsere Jungs mitten in der Pubertät stecken. Sei es das Thema Hygiene, Sucht, Zocken oder auch klauen, lügen, Probleme mit der Schule oder bocken.
Das Buch kann von vorn nach hinten durchgelesen werden, oder auch bei Bedarf zu einem relevanten Thema aufgeschlagen werden. Hier findet man dann immer Querverweise zu Themen die verwand sind. so findet man sich schnell zu recht und bekommt ein rundes Bild.
ZU jedem Thema findet man immer ein paar does and donts. Das gefällt mir, denn die Dont’s sind meist die, die einem auf der Zunge liegen und wie man im Affekt reagiert. Aber gerade hier wird schön erklärt, was man anders machen könnte und warum das nicht die beste Option darstellt so zu reagieren. Die Does dagegen sind nicht immer ganz so einfach umzusetzen wie es sich anhört, aber auch hier wird Mut gemacht, dran zu bleiben. Schon zu Beginn des Buches wird schön verdeutlich wie das Hirn des Teenagers sich in der Zeit verhält und das schafft Verständnis. Mutmachend finde ich auch, dass es weder an der Erziehung noch an mir liegt, sondern dass alle durch die Phase durch müssen. Ganz so rosarot ist es sicher nicht, aber ich denke wenn man schon bereit ist, das Buch in die Hand zu nehmen und sich damit zu beschäftigen und darauf einzulassen, ist schon viel gewonnen. Und da wir alle Individuen sind gibt es ja kein Patentrezept. Aber die Impulse finde ich schlüssig und Hilfreich und ich bin froh, noch nicht allen Aspekten dieses Buches begegnet zu sein.
Ein tolles Buch für alle die Bereit sind, sich auf ihren Jungen einzulassen, der nun die Verwandlung vom Jungen zu Mann durchmacht und sich damit vielleicht genauso allein fühlt wie wir als Eltern.