When Shadows Darken the Sun von Nina Schilling begleitet Cass – und in gewisser Weise auch Nox – während sie sich auf die Spiele vorbereiten, die für 30 Jahre über die Herrschaft des Dritten Hofes entscheiden.
Statt sich jedoch direkt auf das angekündigte Turnier zu konzentrieren, nimmt sich die Geschichte viel Zeit, um die Unterschiede zwischen Tag- und Nachthof zu zeigen. Gleich zu Beginn wird eine Cass nahestehende Person verletzt, was letztlich den Grund für die Zusammenarbeit bildet. Das war zwar interessant, allerdings hatten wir meiner Meinung nach zu wenig Zeit, um diese Nebenfigur wirklich ins Herz zu schließen, sodass ihr Schicksal emotional nicht ganz so stark getroffen hat – zumindest ging es mir so.
Die Abschiedsszene war dennoch rührend, da hier die Dynamik zwischen Cass und ihren Begleitern deutlich wurde: mehr als nur Krieger, die gemeinsam gereist sind – Freunde.
Allerdings hatte ich deutlich mehr vom Turnier erwartet. Die eigentlichen Spiele beginnen erst im letzten Drittel, was das Tempo für mich etwas unausgeglichen wirken ließ.
Ein Highlight war für mich definitiv Nox, der Schattenprinz. Seine Geschichte hat mich stellenweise zu Tränen gerührt, da definitiv kein Kind so etwas durchmachen sollte. Auf seine Kapitel habe ich mich immer besonders gefreut. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich er auf Cass wirkte im Vergleich zu dem, was tatsächlich in ihm vorging.
Die Spiele selbst haben mir gefallen. Auch wenn sie etwas kurz ausfielen, waren sie unterhaltsam. Das Ende des Buches habe ich so nicht erwartet und genau damit konnte mich die Geschichte dann doch noch überraschen.
• Romantasy
• Schattenprinz
• Hofintrigen
• Turnier
• Forced Proximity
Weil sie das Licht und ich die Dunkelheit bin und es keine Welt gibt, in der wir nebeneinander existieren können. - Nox
Nicht perfekt, aber das Ende hat mich überzeugt – und ich bin gespannt auf Band 2.🌙