Gerri (das ist die Abkürzung für Gerda) hat es im Moment nicht leicht. Bei der Arbeit, wohlgemerkt, eine Arbeit, für die sich ihre Mutter schämt und deshalb niemandem sagt, dass Gerri Arztromane schreibt, einen Partner hat sie schon länger nicht mehr und ja im allgemeinen läuft es auch schlecht.
Der Schreibstil von Kerstin Gier ist einfach genial, ich konnte oft nicht weiterlesen, weil mir die Lachtränen die Sicht versperrten!
Gerris Mutter kann sich die Namen all ihrer Tupperschüsseln merken, wie auch der ideale Inhalt derer, die vier Namen ihrer Töchter, die sind schon schwieriger, man könnte meinen sie heissen: Tirilu, lugeti, Gelutiri und so unendlich weiter. Gerris Mutter nimmt jeweils die erste Silbe der Namen ihrer Töchter und setzt sie wahllos zusammen, jede kann dann selber erraten, wer gemeint ist.
Gerri beschliesst ihrem Leben ein Ende zu bereiten, und plant ihren Tod minuziös, leider oder doch wohl eher zum Glück, geht alles schief und Gerri lebt weiter, leider hat sie zuvor allen per Post Abschiedsbriefe zukommen lassen, bei dem sie ihren Mitmenschen klar und deutlich schreibt, was sie von ihnen hält - und mit dem heisst es nun weiterzuleben!
Das Buch: einfach nur genial und auf jeden Fall zu empfehlen!