Zwei unklare Todesfälle – sein schräger schwerreicher Bruder sowie seine ehrgeizige Assistentin bringen Capitano Rossi in Schwung. Mit viel Improvisation beginnt der Capitano zu ermitteln. Dabei stolpert er ungewollt in seine eigene schwierige Familie.
Rossi spielt ein brandgefährliches Poker um Loyalität, Verrat und Familienbande. Seine Welt beginnt zu wanken - Tränen und der Griff zu Tabletten sind die logische Konsequenz. Nicht einfach für ihn, in diesen heillosen Verstrickungen den Ausgang zu finden.
Charmant drückt sich zwischen den Zeilen ein Hauch des Tessins durch – Ausdrücke wie z.B. «Zücchin» (leicht ironischer Uebername für Deutschschweizer) usw. tragen das ihre dazu bei.
Fazit: «Molta Famiglia» Krimi unter der Sonne des Südens – mehr oder weniger spannend und ab und zu melancholisch.