Rezension
Nach dem steilen Einstieg mit gleich zwei Mordfällen im Tessin kommt wenig Spannung auf. Es wird über viele Seiten Personal vorgestellt, das aber nicht wirklich greifbar wird. Die Arbeitsweise von Rossi ist fragwürdig und wenig effektiv. Die Lösung des Falls sehr flach und ohne sein zutun.
Dazwischen sind liebevolle Beschreibungen der Tessiner Landschaft und dem Leben im Kanton südlich der Alpen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht lesbar.
Der Schluss ist unbefriedigend oder einfach ein riesiger Cliffhanger, denn es soll ja eine Serie geben rund um Rossi und Crivelli. Mich konnte der Kriminalfall und der Protagonist nicht überzeugen.