Ohne Erinnerungen und verängstigt, findet sich Evangeline in einem kühlen, fensterlosen Raum wieder. Dann taucht ein Mann auf, welcher behauptet ihr Ehemann zu sein. und zu allem Überfluss, ist dieser auch noch ein Prinz, was zur totalen Überforderung führt. und obwohl dieser Mann, Apollo, sehr attraktiv und fürsorglich ist, spürt Evangeline tief in ihrem Herzen, dass etwas nicht stimmt. Doch ohne Erinnerungen ist es ja eigentlich klar, dass sich nichts wirklich richtig anfühlen kann. Also versucht Evangeline ihre Erinnerungen zurückzuerlangen, auch wenn sie dabei keine Unterstützung seitens Palasts bekommt. Und nach mehreren Mordanschlägen auf sie, ist Evangeline auch genug verängstigt, um den Worten von Apollo endlich Glauben zu schenken. Doch bei jedem Mordversuch tauchte ein Ritter auf, welcher sie beschützt hat. Dieser möchte ihr nun Verteidigungsübungen beibringen. und je mehr Zeit sie mit diesem mysteriösen Mann verbringt, umso mehr kommen ihre Erinnerungen zurück. Doch die zurückweisende Art des Fremden, die Heimlichtuerei ihres Ehemanns und die mächtige Ausstrahlung dieser neuen Familie Vale, deren Tochter Aurora sich direkt an Evangeline hängt, werfen für Evangeline mehr Fragen auf, als dass sie mit ihren zurückgewonnen Erinnerungen beantworten kann. Was ist passiert und wer ist dieser geheimnisvolle Bogenschütze?
Stepfanie Garber hat mir dem 3. Band einen super Abschluss für ihre Reihe geschaffen. Durch den Gedächtnisverlust der Hauptprotagonistin lernt man nochmals andere Seiten der Charaktere kennen, obwohl man als Leser die Vorgeschichte natürlich bereits kennt. Trotzdem sind die neu entdeckte Freundlichkeit und Zärtlichkeit zwischen Evangeline und Jacks wirklich eine erfreuliche Entwicklung. Und auch die Entwicklung des Charakters Apollo ist teilweise nachvollziehbar, nachdem man so oft verflucht wurde. Schade fand ich, dass von der Stiefschwester gar nichts mehr zu lesen war. Sie als Schurkin jedoch einfach durch eine andere Schurkin “ausgetauscht” wurde. Trotzdem haben mich in diesem Band viele Passagen und Abschnitte berührt, was es für mich zu einem sehr gelungenen Abschluss macht.