(Inhalt vgl. Cover)
Eine schöne Geschichte, der Schreibstil verständlich und unspektakulär. Die Orientierung aufgrund der Erzählweise durch die sich folgenden Einzelgeschichten einfach. Ich empfand das Buch unspektakulär und doch mit Themen, die immer Wieder zum Innehalten anregen (Abschied, Tod, verpasste Gelegenheiten und damit Schuldgefühle). Zu den Figuren habe ich keine Nähe gewinnen können, was mich umsomehr erstaunt, da es bei jeder Begegnung um eine verstorbene Person ging, welche dem Gegenüber nahegestanden war.
- Sogar der Tod betrauerte ihr einfaches, stilles Leben, indem er zu Sonnenstrahlen wurde, die auf uns herabfielen.
- Die Tischoberfläche war praktisch überschwemmt von Heesuks Liebe für ihre Tochter.
- Und genau wie die knusprigen Seetang-Mitten auf dem Teller vor ihr im Mund zergingen, schien auch Heesuks Herz etwas weicher geworden zu sein.
- Mit einem grossen Herzen war eben selbst in der Armut nicht allein.