Ein Elefant ist gross, stark und hat vor nichts und niemandem Angst. Zudem ist er nämlich Papa: Papafant. Seine Kinder Rüsselchen und Tröt haben Angst im Dunkeln. Papafant erklärt ihnen, dass sie sich nicht fürchten müssen. Dafür zeigt er ihnen auch Tricks, wie sie die Angst vertreiben können. Aber im Dunkeln sind Geräusche manchmal doch komisch und so hat plötzlich sogar der stärkste Elefant mal Angst… Für Kinder ab 3 J.; illustriert von Patrick Fix.
Erster Eindruck: Ein süsses Cover mit Papafant und seinen Kindern.
Die Familie von Papafant lebt in einem Baumhaus – wow! Ich habe nicht gewusst, dass Elefanten in Baumhäusern leben können! Und die hat als Ausgang sogar eine Rutsche, die sich um den Baumstamm windet. In einem Teil des Baumhauses sieht man Mamafant, die noch im Büro arbeitet (moderne Elefanten!) und im Badezimmer sieht man Papafant, der sich mit den Kindern fürs Bett vorbereitet. Und dazu gibt es noch ganz viele bunte Details, die zum Weiterspinnen eigener Geschichten verleiten. Die vollflächigen Illustrationen sind wunderbar und der Textanteil pro Doppelseite ist für die noch sehr junge Zielgruppe absolut passend.
„Ein bisschen Angst darf wohl jeder haben – sogar Papafant!“
Das Buch ist aus meiner Sicht mehr als gelungen: Es zeigt auf, dass die Kinder sich im Dunkeln nicht fürchten müssen, zeigt aber, dass auch ein Erwachsener – sogar der Papa! – mal Angst haben kann, und dass das in Ordnung ist. Wenn das Licht wieder angeht, sieht man, dass es bloss Schatten waren, die Angst machten. Von mir gibt es wohlverdiente 5 Sterne.