Mit Katja Früh’s Debütroman “Vielleicht ist die Liebe so” erhalten wir ein Buch, welches sich mit dem Thema Sterbehilfe sowie einer schwierigen Mutter-Tochter Beziehung auseinandersetzt. Der Klappentext konnte mein Interesse direkt wecken und ich bin der Meinung, dass dieses Buch lesenswert ist!
Wir bekommen einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Anja. Nach dem sie von ihrer Mutter erfährt, dass sie in wenigen Wochen sterben wird, wird Anja direkt mit Wut, Überforderung und Hilflosigkeit überrant. Die Beiden haben schon seit längerem keinen guten Draht zu einandern, doch trotzdem kommt Anja nicht damit klar, dass ihre Mutter selbst über ihren Tod entscheidet. Zwar versucht sie, mit der Situation klar zu kommen, aber gleichtzeitig will sie ihre Mutter davon abhalten, diesen Weg einzuschlagen. Ein wirklich emotionales und eindrückliches Buch.
Auch wenn es für mich ein gutes und starkes Buch ist, hatte ich ab der Mitte des Buches Schwierigkeiten, voranzukommen. Für mich hat sich die Geschichte etwas gezogen und einige Situationen haben sich wiederholt. Ich muss aber auch sagen, dadurch, dass es nicht mein übliches Genre ist, hatte ich auch für eine kurze Zeit nicht die Motivation, im Buch weiterzulesen. Deswegen kann ich nicht mehr als gute 3 Sterne geben.
Bin gespannt, ob wir in naher Zukunft ein weiteres Buch von Katja Früh erhalten. Freuen würde es mich, da ich finde, dass sie einen tollen Schreibstil hat und wirklich tolle und realistische Charaktere erschaffen hat.