Zwei Sterne bekommt das Buch, weil es flüssig geschrieben ist, sich gut liest und im schönen Lugano spielt. Das waren dann auch schon alle positiven Dinge, die ich über dieses Buch sagen kann…
Es soll zwar ein Krimi sein und es werden zu Beginn auch zwei Leichen gefunden, aber danach dreht sich die Geschichte nur noch um die komplizierten Familienverhältnisse des Capitano Rossi. Er stammt aus ärmlichen Verhältnissen, sein Bruder ist nun allerdings einer der reichsten Männer der Schweiz… oder von Europa? Ein Detail, er ist einfach saureich. Fabrizio, der reiche Bruder und seine Frau Jackie werden in die Geschichte verwoben, irgendwie kommen die Leichen dazu und am Schluss - ja, es gibt trotzdem eine Auflösung, auch wenn nicht viel ermittelt wird - soll beim Leser der Eindruck entstehen, dass der geständige Täter ein Auftragsmörder ist…
Im ganzen Buch gibt es viele Andeutungen, die aber nie ganz aufgelöst werden und am Schluss wird schon die nächste Geschichte angerissen mit einem Cliffhanger… ich bin raus, für mich was das der einzige „Krimi“ mit Capitano Rossi.