Die kalte und feuchte Atmosphäre eines Friedhofs nach Einbruch der Dunkelheit ist der perfekte Schauplatz, um ein Loch in die Alltagsrealität zu schlagen und sie in einen Abgrund des Grauens zu verwandeln, besonders wenn dort zufällig ein geheimnisvolles Loch auftaucht.
„Graveyard Shift“ ist zwar eine schnelle und beunruhigende, aber auch unbefriedigende Lektüre. Fünf POVs in einem 100 Seiten-Buch ist eine mutige erzählerische Entscheidung. Es eignet sich dennoch gut für einen kurzen Lesemarathon, um sich ein wenig an Halloween-Grusel-Momenten zu erfreuen.