Das Buch Heir of Illusion von Madeline Taylor hat mir insgesamt gut gefallen und konnte mich vor allem durch ihre stimmungsvolle Atmosphäre und die emotionale Tiefe der Hauptfigur überzeugen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ivy (die mir als Hauptfigur sehr gut Gefällt) , die sich in einer Welt voller Geheimnisse zurechtfinden muss. Während sie versucht, ihre eigene Vergangenheit und ihre besonderen Fähigkeiten zu verstehen, gerät sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen und verborgenen Wahrheiten.
Besonders hervorzuheben ist die Darstellung von Ivy. Sie wirkt sehr authentisch, sensibel und vielschichtig beschrieben, wodurch es leicht fällt, sich in ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist nachvollziehbar und macht einen großen Teil des Reizes des Buches aus.
Allerdings hat mich das Ende etwas zwiegespalten zurückgelassen. Viele Fragen bleiben offen, und die Handlung wirkt nicht vollständig abgeschlossen. Dadurch entsteht zwar Spannung und Neugier auf eine Fortsetzung, gleichzeitig fehlt aber das Gefühl einer wirklich runden Geschichte. Es deutet klar darauf hin, dass ein zweiter Teil folgen wird.
Insgesamt ist Heir of Illusion ein fesselnder Auftakt mit einer starken Protagonistin, der Lust auf mehr macht – auch wenn das offene Ende nicht ganz zufriedenstellt. 🙂 Ich habe Lust auf mehr.