Arktis im Jahre 1911. Der Wiener Arzt Alexander Berger hat einen kühnen Plan. Er will mit einer entschlossenen Schar hargesottener Männer und einer Kartographin Geschichte schreiben, indem er eisige Wüsten durchquert und eine Karte dieser unwirklichen Gegend erstellen lässt, etwas, das bis zu diesem Tag noch kein Mensch geschafft hat. Die Expedition beginnt, und schon bald gehts nur noch drunter und drüber, Berger und seine Crew müssen bald einsehen, dass die feindselige Gegend keine Fehler erlaubt, und es dauert nicht lange, bis die ersten Menschen tot im Schnee liegen. Als die ganze Expedition zu scheitern droht, machen Berger und seine Leute eine verstörende Entdeckung. Sie finden eine Oeffnung im Eis, ein Schacht, der schnurgerade in die Tiefe geht, glatte Wände hat und genau 3.14 Meter breit ist, also genau der Zahl Pi entspricht. Als sie beginnen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, merken sie bald, dass das der grösste Fehler ist, den sie haben machen können. Denn dieser Schacht hat Bewohner, die man besser in Ruhe lassen sollte. Und der Schacht selber scheint das pure Böse zu sein. Die Katastrophe ist nicht mehr aufzuhalten.
Dieses Buch wird als Horror-Roman verkauft, aber das trifft es meiner Meinung nach nicht ganz. Es ist schlicht eine sauunheimliche Geschichte, die man besser hinter gut verschlossenen Türen und Fenstern liest. Hab mich jedes Mal gefreut, wenn ich weiterlesen konnte, so nervenaufreibend war das Ganze. Deises Buch von Andreas Gruber entstand lange vor seinen berühmten Krimireihen, für die der Oesterreicher bekannt ist. Zu Recht mit einem Preis ausgezeichnet ist “Das Eulentor” beste Unterhaltung, ein historischer Gruselthriller, der alles richtig macht.
Bitte gern mehr!