Mirella Manusch, Band 2: Mirella Manusch ist ein aussergewöhnliches, bald zehnjähriges Mädchen. Es ist nämlich ein Vampirmädchen, kann sich in eine Fledermaus verwandeln und mit Tieren sprechen. Aber ihr Vater darf nichts von all dem erfahren. Wenn Tiere in Not sind, will sie ihnen helfen, ebenso wie ihr Vater, der Tierarzt ist. Frau Eule hat ein Problem mit ihren Augen – Mirella muss unbedingt etwas unternehmen…
Erster Eindruck: Das Cover ist – mit Ausnahme der Farbgebung und der Eule – fast identisch zu Band 1. Der Wiedererkennungswert ist klar vorhanden, aber ich hätte mir eine grössere Veränderung gewünscht.
Dies ist Band 2 der Reihe und kann unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Im ersten Band erfährt der Leser jedoch, wie Mirella zum Vampirmädchen wurde. Ich habe erst vor drei Tagen den ersten Band gelesen und war daher noch ganz in der Welt von Mirella drin.
Es ist gleich wieder einiges los: Mirella und Manolo flüchten vor einem Mäusebussard, Mirella rettet eine Schwarzdrossel und ihr Kater Langstrumpf, pardon, Sir Lancelot, kommt von einem Ausflug mit einem pinken Schwanz zurück. Oha. Auch Mirellas Tante Elly ist wieder mit dabei – ich mag sie sehr. Mirella hat ja diesen neuen spitzen Eckzahn, aber in der Schule darf diesen niemand sehen. Daher lehrt Tante Elly sie, den Eckzahn mit Zungenschnalzen ein- und auszufahren. Das ist eine coole Sache! Ich finde es wichtig, dass sie Mirella dabei bestärkt, an sich zu glauben. Frau Eule fliegt volle Kanne in Mirellas Freundin Klara hinein! Autsch! Aber es ist ja nochmal gutgegangen. Die liebe Frau Eule hat Augenprobleme, und die beiden Freundinnen helfen mit Augentropfen. Ob das so richtig ist? Und wer ist schuld daran, dass immer mehr Tiere in der Nachbarschaft farbig angesprüht sind?
Fazit: Mir hat die Geschichte über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Geheimnisse sehr gut gefallen.