Der Roman stellt uns vier Protagonistinnen vor, deren Schicksale miteinander verwoben sind. Die Geschichte kreist um Fragen von Zugehörigkeit, Schuld und dem, was uns prägt, ob wir es wollen oder nicht. Er erzählt von verpassten Leben, Trauma, tiefem Schmerz, Hoffnung und Liebe.
Die Entscheidungen aller vier Protagonistinnen sind nachvollziehbar, auch wenn sie schmerzhaft sind. Man urteilt nicht über sie, sondern versteht sie.
Besonders gelungen ist der Schluss des Buches. Er ist offen genug, um nicht kitschig zu werden. Ein leises Aufatmen. Ich habe am Anfang etwas gebraucht, um mich einzulesen, aber nach ein paar Seiten konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Unbedingte Leseempfehlung!