Der Einstieg in das Buch mit verschiedenen Zeiten und Erzählern war für mich sehr mühsam. Oft konnte ich mich am Folgetag zuerst nicht orientieren, wer jetzt gerade wo steht in der Geschichte. Das Buch gewann irgendwann an Fahrt, vor allem auch die Seitenstränge mit der Bardame und dem Tierpräparator waren interessant. Der Fahnder ist eine eher unsympathische Figur, ich konnte mich nur phasenweise in seine Art versetzen. Seine private Geschichte vermochte mich nicht so zu berühren.
Minnesota, bzw Minneapolis als Schauplatz, spricht mir aus dem Herzen, da ich viel Zeit in der Gegend verbracht habe. Ob es Leser erreicht, die Minnesota nicht kennen, wage ich zu bezweifeln.
Es war mein erster Jo Nesbo Krimi, mich vermochte es nicht zu überzeugen.