Im Comic “Dinodyssee: Freunde für immer” von Gaet’s und Clotilde Goubely lernen wir Veloci kennen, der es im Leben nicht leicht hat, denn damals herrschte das Gesetz des Stärkeren. Er ist jedoch kein besonders guter Jäger und wird deshalb von seiner Familie verstossen. Für einen Dinosaurier ist das ein hartes Schicksal. Doch Veloci trägt ein noch grösseres Problem mit sich herum: Er hat geheimnisvolle Feuerbälle gesehen, die vom Himmel fallen. Eine Gefahr, die alle Dinosaurier bedroht.
Der Einzige, der mehr darüber wissen soll, ist ein weiser Ankylosaurus. Also macht sich Veloci auf die Suche nach ihm. Allein schafft er das nicht, deshalb stellt er ein Team zusammen. Keine perfekten Helden, sondern eine bunte Truppe von Dinos, die ebenfalls nicht ganz ins Bild passen. Genau das macht sie so besonders.
Die Geschichte ist witzig, spannend und gleichzeitig berührend. Es gibt viele lustige Momente, aber auch ernste Themen. Es geht um Ausgrenzung, Mut, Zusammenhalt und darum, dass jeder Stärken hat, auch wenn man sie nicht sofort sieht.
Die kleinen Streitereien unter Freunden wirken sehr echt. Sie ärgern sich, sie zanken sich, doch am Ende halten sie zusammen.
Besonders begeistert haben mich die Illustrationen. Die Zeichnungen sind farbenfroh, lebendig und voller Details. Selbst ohne Text erzählen die Bilder schon eine Menge. Am Ende wartet zudem ein kleines «Bestiarium», das richtig Lust auf mehr Dino-Wissen macht.
Comic und Dinosaurier ist doch die perfekte Mischung!
“Dinodyssee” ist ideal für Kinder ab etwa acht Jahren, spricht aber auch Erwachsene an, die sich gerne an ihre eigene Dino-Zeit erinnern. Für mich ist dieser Auftakt ein starkes erstes Abenteuer über Freundschaft und den Mut, anders zu sein.
Ich freue mich schon sehr auf die zweite Dino-Odyssee im April.