Der Thriller „Nicht ein Wort zu viel“ von Andreas Winkelmann beginnt mit einer ebenso simplen wie grausamen Forderung: „Erzähl mir eine spannende Geschichte. Sie darf fünf Wörter haben. Sonst muss dein Freund sterben.“ Was zunächst wie ein makabrer Scherz klingt, wird für die Buchbloggerin Faja zum Albtraum. Auf ihrem Bildschirm sieht sie ihren Kollegen Claas gefesselt, geknebelt und in Todesangst. Die Botschaft ist eindeutig an sie gerichtet. Doch warum? Und wer steckt hinter diesem perfiden Spiel? Schnell wird klar, dass Faja und Claas nicht die einzigen Opfer dieser tödlichen „Challenge“ sind. Die Frage bleibt: Handelt es sich um einen ausgeklügelten Plan oder um den Wahnsinn eines Einzelnen?
Meine Meinung:
Der Roman ist ein sehr spannender und temporeicher Thriller, der mich von Anfang an gepackt hat. Besonders die originelle Grundidee rund um die Fünf-Wörter-Challenge hat mir ausgesprochen gut gefallen sie ist ungewöhnlich, modern und erzeugt permanenten Nervenkitzel. Auch die Ermittlerfiguren fand ich interessant und gut ausgearbeitet, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht.
Gegen Ende hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Handlung etwas zu schnell abgewickelt wurde. Einige Entwicklungen wirkten dadurch leicht gerafft. Dennoch bleibt „Nicht ein Wort zu viel“ ein packender Thriller mit einer starken Grundidee und hoher Spannung, den ich sehr gerne gelesen habe.