Eve und Nate führen eine scheinbar glückliche Ehe. Beide haben tolle Jobs als Lehrer an derselben Schule und besitzen ein eigenes Haus. Doch nicht alles ist so rosig, wie es scheint… Denn im letzten Jahr gab es einen Skandal an der Schule, bei dem ein Lehrer aufgrund einer Schülerin entlassen wurde.
Nun befindet sich genau diese Schülerin, Addie, in mehreren Unterrichtsklassen von Eve und Nate. Eve traut Addie nicht – und das aus gutem Grund. Addie hat einige Geheimnisse, die fast niemand kennt. Sie wird in der Schule gemobbt, ausgeschlossen, und der Einzige, der ihr hilft, ist Nate.
Ich fand die Geschichte insgesamt spannend, auch wenn sie zu Beginn sehr langatmig und wiederholend war. Sie konnte mich anfangs einfach nicht richtig mitreissen. Gegen Ende hin war es dann jedoch fast eine Überflutung an Wendungen, was ich persönlich etwas schade fand.
Die Charaktere von Addie, Eve und Nate fand ich passend und interessant. Allerdings wiederholt sich – wie auch schon im Buch „Die Kollegin“ von Freida McFadden – eine gewisse Thematik, die mich mit der Zeit eher gestört hat. Vielleicht waren meine Erwartungen hier auch einfach zu hoch.
Der Schreibstil ist, wie gewohnt, sehr flüssig, mit kurzen Kapiteln und aus der jeweiligen Ich-Perspektive der Protagonisten erzählt, was das Lesen angenehm macht.
Das Ende kam für mich zwar komplett unerwartet und hatte definitiv einen Wow-Moment, aber das war es dann auch.