Herrlich dieser Briefwechsel einer Theater- und Buchautorin aus New York und einem Antiquariatsbuchhändler in London. Speziell auch dass der Austausch sich über mehrere Jahre hinweg zieht und man immer mehr und persönlicheres von den beiden erfährt. Ebenfalls speziell fand ich es, dass Helene Hanff aus ihrer persönlichen Korrespondenz ein Buch geschrieben hat und man so sehr authentisch etwas erfahren hat.
Helene Hanff hat mit diesem Buch ihren Durchbruch als Schriftstellerin geschafft und es wurde gar verfilmt. Es ist ein herrlicher Schriftwechsel über so viele Kilometer hinweg und ab und zu musste ich recht schmunzeln. Auch war ich sehr erstaunt ob der Preise für die Bücher, welche da über den Ozean geschickt wurden und auch über die Essenspakete, welche von New York aus nach England den Weg fanden. Es war nicht nur eine geschäftliche Korrespondenz, sondern auch eine mit viel literarischem Austausch und ich lernte gar noch etwas über Englands Nachkriegszeit.
Helene Hanff war zweifelsohne eine Büchersammlerin, welche sehr genau wusste, was sie wollte und was nicht. Es war nicht einfach profane Literatur, sondern schon sehr spezielle Bücher, welche sie jeweils bestellte und ich wunderte mich immer wieder, wie die Buchhandlung solche Bücher einfach so mir nichts auftreiben konnte.