Mercy Lake lebt in der Dunkelheit. Durch ihre Tageslichtphobie verlässt sie nur nachts ihre Wohnung und beobachtet die Menschen in ihrer Stadt. Sie mischt sich unbemerkt in deren Leben ein, stets überzeugt, dass sie nur helfen will. Doch als sie Louis kennenlernt, der für seine drastische Vorstellung von Gerechtigkeit bekannt ist, gerät ihr nächtliches Spiel ausser Kontrolle. Freundschaften, Vertrauen und moralische Grenzen werden auf die Probe gestellt, während sich die Ereignisse unaufhaltsam zuspitzen.
Dieses Buch erzählt eine eigenwillige, teils skurrile Stalkergeschichte. Die Perspektive von Mercy ist faszinierend, weil man erst langsam ihre Beweggründe versteht und zugleich entsetzt über ihre Methoden ist.Mercy Lake lebt in der Dunkelheit und beobachtet nachts die Menschen ihrer Stadt. Louis bringt zusätzliche Spannung und Konfliktpotenzial, denn seine radikalen Ansichten und sein Handeln prallen unweigerlich auf Mercys Prinzipien. Am Ende bekommt man Antworten auf die vielen Fragen, aber bleibt verwirrt.
Mein Fazit: Eine Geschichte über Schuld, Kontrolle und die Konsequenzen eigenwilliger Entscheidungen. 4 Sterne.