Die Geschichte wird aus der Perspektive einer fiktiven Mitarbeitern der realen Buchhandlung der Autorin in Minneapolis erzählt und spielt kurz vor, während und nach dem ersten Lockdown in 2020. Da die Hauptfigur der indigenen Bevölkerung angehört, erfährt man sehr viel Wissenswertes und mir bisher Unbekanntes über deren Leben und ausserdem über die nach wie vor leider sehr präsenten Auswirkungen der Kolonialisierung und Unterdrückung.
Es werden wichtige Themen eingebunden wie die Proteste nach dem Tod von George Floyd und man wird in die Schrecken der Corona-Pandemie zurückversetzt.
Es ist aber dennoch auch immer wieder ein Buch voller echter, menschlicher und berührender Momente und nicht zuletzt voller spannender Bichempfehlungen, da die Bücher während des Lockdowns und der Unruhen für die Menschen in Minneapolis ein wichtiger Halt waren und die Buchhandlung einen Run erlebte.
Ich kann dieses Buch sehr weiterempfehlen und bin froh, dass es mir empfohlen wurde.