Ich hatte bei Match Point gemischte Erwartungen gehabt und genau so gemischt war dann auch mein Lesegefühl. Das Buch ist nicht schlecht, es ist gut geschrieben, flüssig, emotional angelegt. Aber die echten Emotionen habe ich bei mir erst ganz am Schluss beim letzten Match gespürt.
Was mich mit der Zeit ziemlich genervt hat, war der Fokus auf seinen Körper. Er ist gross, stark, durchtrainiert, attraktiv, ja ich habe es verstanden. Gleichzeitig wird sie ständig als unscheinbar beschrieben, fast schon klein gemacht. Diese Dynamik fand ich auf Dauer anstrengend und unnötig. Dazu gab es einige Spiceszenen, die für mich keinen echten Mehrwert hatten. Ich hätte lieber mehr Tennisszenen gehabt.
Ingsesamt ganz okay und zwischendurch auch spannend. Das Setting in Wimbledon war mal was anderes und durchaus lesenswert.