Wir folgen Jules, einem ehemaligen Mitarbeiter der Notrufzentrale, wie er für einen Abend die Dienst seines besten Freundes beim Begleitdienst übernimmt. Die Anruferin ist Klara, welche sich in einer schwierigen Situation befindet und den Begleitdienst eigentlich gar nicht absichtlich gewählt hat. Beide haben ihre Geschichten, welche sie miteinander teilen. Von Wahnvorstellungen zu Verlusten und Experimenten… Doch was ist wahr, was nicht?
Typisch Fitzek, der letzte Satz von jedem Kapitel zerstört wieder alles, was man sich bis zu dem Punkt zurechtgelegt hat. Ich konnte das Buch kaum weglegen.
Jedoch möchte ich noch eine explizite Triggerwarnung aussprechen: Sebastian Fitzek spricht von häuslicher Gewalt. Ich möchte dies noch erweitern und sexuelle Übergriffe sowie Vergewaltigung hinzufügen, gewisse Gewaltanwendungen werden genau beschrieben (auch wenn nie aktiv sondern immer aus der Erinnerung). Wenn Leser:innen damit Mühe haben, würde ich tatsächlich davon abraten, dieses Buch zu lesen.