Das Buch ist in kurzen Kapiteln geschrieben. Anfänglich eher mühsam um in die Geschichte zu finden, da Thomas Hürlimann von der Zeit hin und her gesprungen ist. Der Schreibstil ist beeindruckend und obschon der Tragik bis am Schluss lesenswert.
Margret’s Vergewaltigung war geprägt durch ihre Familie, welche sie einerseits unterstützten und doch musste sie deswegen von zu Hause fort, da ein uneheliches Kind für die Familie nicht akzeptiert wurde.
Wie sie dann ihren Weg mit dem Beruf als Schneiderin fortsetzte gefiel mir sehr gut. Die Beziehung zu Rémy fand ich schön und ich hätte Margret gegönnt, dass daraus eine Familie geworden wäre. Dazwischen gab es auch zwei Stellen, wo Margret zum Küssen von anderen Frauen verleitet wurde, was ich für die damalige Zeit etwas speziell fand .
Der Schluss gefiel mir sehr gut.