Es ist der erste Band einer Krimireihe, worin ein Rabbiner in Zürich unfreiwillig zu einer Art Miss Marple wird.
Ein unnatürlicher Todesfall erschüttert die jüdische Gemeinde von Rabbi Gabriel Klein in Zürich. Der Tote war ein enger Freund von Klein und niemand kann sich erklären, weshalb dieser so beliebte und bescheidene Lehrer der jüdischen Schule zu Tode gekommen ist. Da die Übersetzerin der Kantonspolizei unfallbedingt ausfällt, wird Klein gebeten die Dinge des Todesopfers vom hebräischen ins deutsche zu übersetzen und da findet er viele Dinge, welche den Toten in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Er versucht selbst den Fall zu lösen da es sicher jemand aus seiner Gemeinde war, welcher sich schuldig gemacht hat. Da die jüdischen Gesetze von den normalen schweizerischen Gesetzen abweichen, sieht er es irgendwie als seine Pflicht an, da mitzumischen. Immer wieder kommt er aber mit seinem Gewissen in Konflikt und auch mit der jüdischen Denkweise und dem jüdischen Gesetz.
Das Buch beschreibt sehr viel von der jüdischen Religion, und zwar der orthodoxen mit all den Gesetzen, Gebräuchen, Feiertagen etc.
Es ist ein leichter Krimi mit vielen Details des jüdischen Glaubens aber in einer sehr einfachen Lesart trotzdem sehr spannend mit unvorhersehbarem Ausgang. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.
Ein Buch, welches ich sehr empfehlen kann, wenn man einen leichten Krimi mag und selbst auch ein wenig mitraten will.