Seit drei Jahren ist Alex mit ihrer Mutter auf der Flucht, nachdem sie den Covenant verlassen hatten. Doch nachdem Alex’ Mutter von einem Dämon getötet wird, ist sie auf sich allein gestellt. Bei einem weiteren Dämonenangriff taucht ihr früherer Schwarm Aiden auf und bringt sie zurück an den Covenant. Langsam gewöhnt sich Alex wieder an das Leben voll Training und Regeln. Und das ist auch gut so, denn sollte sie den Test vor dem Start des neuen Schuljahres nicht bestehen, wird sie als Sklavin markiert und hat keinen freien Willen mehr. Aiden hilft ihr beim Training, doch Alex wird nicht nur von ihrem alten Schwarm abgelenkt, sondern auch vom aussergewöhnlichen Pollyon Seth, welcher als mächtigster Halbblut bekannt ist und nun Wächter ihres Stiefvaters ist, welcher als Ratsvorstand seinen Einfluss auf den Covenant ausübt. In diesem ganzen Gefühlschaos und dem Trainingsstress erhält Alex die Hiobsbotschaft: ihre Mutter ist nicht tot. Ihre Mutter ist ein Dämon und macht Jagd auf ihre eigene Tochter!
Die Dämonentocher-Reihe startet für meinen Geschmack eher flach und ist leider auch von der Schreibweise her nicht wirklich überragend. Die impulsive und unberechenbare Protagonistin Alex bringt zwar etwas Schwung in die Geschichte, aber so richtig Fahrt nimmt es erst nach einem Drittel auf. Trotz des wenigen Tiefgangs, mag ich die 3 Hauptcharaktere Alex, Aiden und Seth sehr gut. Sie sind sehr unterschiedlich und fordern sich gegenseitig heraus. Auch der von Jennifer L. Armentrout geschriebene Humor taucht vereinzelt in sarkastischen Äusserungen auf, jedoch hoffe ich beim 2. Band auf mehr und freue mich die Geschichte weiter zu lesen.