Edith aus Irland findet nach dem Tod ihrer Mutter nicht mehr zu sich selbst und zu ihrem Leben zurück. Aus dem Nichts heraus, entscheidet sie sich daher auf eine Job-Anzeige in Frankreich zu reagieren. Ihr Vater ist Bäckermeister und daher ist eine Arbeitsstelle in einer Bäckerei in Frankreich vielleicht genau das richtige. Denn kreativ war Edith schon immer.
“Eingebettet in die Kopfsteinpflaster von Compiègne gab es eine Bäckerei wie keine andere. Wenn die Kunden die Schwelle übertraten, fanden sie nicht nur Stärkung für ihren Magen, sondern auch für die Seele. Im sanften Licht der Morgendämmerung begann die Bäckerin jeden Tag mit mehlbestäubten Händen im Keller, wo sie eine geheime Zutat in den Teig knetete. Es dauerte nicht lange, bis es durch die Gassen der Stadt flüsterte, dass es eine geheimnisvolle Bäckerei gäbe, deren Gebäck einen Vorgeschmack auf eine Magie lieferte, die selbst die dunkelsten Sorgen vertreiben könne.”
Ein schönes Buch über Liebe, Familie, Vertrauen und dass man manchmal im Leben etwas wagen muss um glücklich zu werden. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt und auch wenn die Szenerie die Zeiten und Perspektiven der Figuren gewechselt haben, wusste ich immer wo ich gerade in der Geschichte bin. Für mich war der rote Faden durchlaufend vorhanden.