Mit seinem dritten Band nimmt uns der Autor wieder auf eine aufregende Ermittlungsreise mit Leo Asker. Die Ermittlerin ist eigen, mit vielen Ecken und Kanten und gerade das macht es so spannend. Eigentlich hofft sie auf eine Beförderung und dann taucht ein abgetrennter Finter einer jungen Frau auf. Ein alter Mordfall wird wieder aufgerollt. Die Thematik «Lost Places» wird auch hier mit eingespielt. Fesselnde Schauplätze, düster und mystisch verpackt in eine dazu perfekte Landschaft. Zugleich verstrickt sich das Ermittlerteam immer mehr in Mobbinggeschichten innerhalb der Polizei. Immer wieder werden neue Schikanen in den Weg gestellt.
Mit Martin Hill als «Lost Place» Kenner hat die Ermittlerin eine gute Ergänzung. Eine spannende Mischung mit verschiedenen Charakteren auch innerhalb des Ermittlerteams. Gemischt mit persönlichen Konflikten eine spannende Mischung. Die Geschichte wechselt in mehrere Zeitebenen und wird auch aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Schluss ist gänzlich unterwartet und die Vorfreude auf den nächsten Band ist gross!