Das Buch ist hervorragend. Es geht um eine Frau namens Viola Decker, die vor Kurzem in einen Unfall geraten ist. Ihr Weinkeller ist eingestürzt, und sie verlor ihr linkes Bein. Nichtsdestotrotz wird dies nicht der einzige Schicksalsschlag sein. Sie kauft winzige Tracker, die sie an Personen oder Gegenständen befestigt. Jeder hat ein eigenes Emoji 🐢🐺🎲 und einen eigenen Rufton. Als die Signale ein flüchtiges Muster aufweisen und ihr Mann seine Zeit anders verbringt als angekündigt, beginnt sie, sich Gedanken zu machen und eins und eins zusammenzuzählen. Ob ihre Vermutungen stimmen, kriegt der Leser gegen Ende mit.
Der Aufbau der Geschichte ist grossartig gelungen. Obwohl zuerst alles keinen Sinn ergibt und vielleicht langatmig erscheint, muss man dranbleiben, da Konfuzius gesagt hat: «Es ist nicht wichtig, wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst.»
Was mich persönlich erleichtert hat, ist, dass es kein oder kein allzu offenes Ende gewesen ist. Alles hat sich aufgeklärt, verständlich.
Ich hoffte, dass Viola es Adam mehr gezeigt hätte, dieser Schlawiner …
Benno war, nebst Viola, mein Lieblingscharakter, da er immer lieb und hilfsbereit gegenüber Viola war.
Das Cover ist wirklich schön und wird nach ein wenig Lesen Sinn ergeben.
Und übrigens: Der Weinkeller erhielt mehr als eine kaputte Flasche Wein …
Insgesamt: Geeignet für Jugendliche ab ca. 14 Jahren und Erwachsene, die spannende, moderne Thriller mit Technik- und Gesellschaftsbezug mögen. Ideal für Fans von Ursula Poznanski und Geschichten, die zum Nachdenken anregen.