(Inhalt vgl. Cover)
Ein wunderschönes Cover, das auf beiden Innenseiten weiter geht. Es strahlt eine Ruhe und Ordnung aus, die ich beim Lesen im Alltag der Familie von Bill Furlong auch gespürt habe. Die bildhafte, unverschnörkelte und präzise Sprache hat mich beeindruckt, und ich habe neue Redewendungen kennengelernt (z.B. “when the talk dried up…”). Gefallen hat mir der liebevolle und respektvolle Umgang innerhalb der Familie, insbesondere auch die Kosenamen, welche der Vater für seine fünf Töchter gebraucht hat. Beeindruckt hat mich die Zufriedenheit und Fürsorglichkeit des Familienvaters, der sich trotz seiner eigenen fünf Kinder für ein weiteres einsetzt.
- (…) and he could not help but wonder if she’d be brave enough or able for what the world had in store.
- Do you think they’re getting on all right, the girls?
Bedrückt, um nicht zu sagen wütend und hilfslos gemacht hat mich einmal mehr die Rolle der Kirche und des Staates in der Behandlung, Abschiebung und Ausnutzung von ledigen Müttern und ihren Kindern.
Deses zweite Buch von Claire Keegan wird mir lange in Erinnerung bleiben.