Jeden neuen Titel von Ingrid Noll kaufe ich mir sofort, im Wissen, dass mir die Kriminalgeschichte der etwas anderen Art, gefallen wird!
Auch “Nachteule” liefert wieder ein gutes Lesegefühl und eine originelle Story mit zahlreichen Strängen. Zügig und in seehhr gepflegter Sprache erfahren wir, dass die jugendliche, aus Peru adoptierte Luisa im Dunkeln ausgezeichnet sieht, einen Kleinkriminellen heimlich im Keller des Elternhauses einquartiert.
In der Nachbarschaft, gibt es Einbrüche, eine tote Rentnerin, zwei ausgebrannte Häuser, Diebstähle…und niemand ausser Luisa kennt den Urheber. Als kluge Schülerin und zuverlässige Tochter schafft sie es bis zum pflanzenschutzbitteren Ende, alles geheimzuhalten und heikle Situationen völlig natürlich zu meistern - ein köstliches aber dennoch spannendes Lesevergnügen!