Margret Bergmann ist das zweite jüngste Kind einer grossen Familie. Ihr Vater ist Schneider und Margret hat seine Liebe zu diesem Handwerk geerbt. Durch widrige Umstände muss sie ihre Heimat verlassen. Zuerst nach Bern, dann Genf und zuletzt nach Paris.
Thomas Röthlisberger beschreibt mit einer etwas spröden Sprache das Leben einer jungen, starken Frau. Die immer wieder ihr Leben in Frage stellt, wieder von vorne beginnt. Alles in einer Zeit, vor, während und nach des zweiten Weltkrieges, als Frauen noch nichts zu sagen hatten. Es wird über sie bestimmt, auch bei sehr persönlichen Angelegenheiten. Man kannte es halt nicht besser.
Mir gefiel dieses Buch sehr gut. Anfangs hat es ein paar Zeitsprünge die etwas verwirren können, aber man liest sich schnell ein. Wenn man gerne Frauenschicksale liest, ist das genau das richtige Buch für zwischen durch.