Freya ist unglücklich verheiratet, trifft am Ufer einen fremden Mann und wirft ihm aus versehen einen Fisch an den Kopf. So beginnt «A Fate Inked in Blood». Die Mischung aus nordischer Mythologie, Magie und rauer Wikingerstimmung macht die Welt einzigartig. Die Nordmänner decken jedes Klischee ab, das man aus der Popkultur kennt, und bleibt somit weit weg von der historischen Realität.
Dieses Buch ist Romantasy, obwohl es ohne die Romanze besser funktioniert hätte. Der angeschmachtete Björn war mir sympathisch, aber ich konnte nicht nachvollziehen, was er an Freya mag. Ich fand es seltsam, von einer Prota zu lesen, die auf ihren Stiefsohn steht. Da sie mit seinem Vater zwangsverheiratet wird, dürfte das für Romantasy-Leser:innen in Ordnung sein.
Ganz spannend fand ich, wie unbekannte nordische Götter mit einbezogen werden, satt immer dieselben Götter zu verwenden.
Da es eine weitere Romantasy ist, in der eine potentiell starke Protagonistin mit der Zeit immer dümmer und unselbstständiger wird, verzichte ich darauf, die Fortsetzung zu lesen.